Verbrauchsdaten fuer Anlage Nr. 2547

JahrPers. GESAMT JanFebMarAprMaiJun JulAugSepOktNovDez
StromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZStromWMZAZ
2026 2 1776 5044 2.84 82521202.5750515072.9844614173.18
2025 2 4388 12563 2.86 69918802.6965117052.6247113792.932888683.012316912.991263122.481232942.391373552.591865733.0832110813.3752716043.0462818212.90
2024 2 4105 12028 2.93 74019722.6641613383.2241913353.193179803.091845202.831504032.691253042.431142672.341825513.032859563.3552115602.9965218422.83
2023 2 4093 12167 2.97 60117712.9556416622.9547413972.9536010612.952166372.951253682.941243652.941343952.951584662.952738052.9548214963.1058217443.00
2022 2 4019 11650 2.90 6074815013611801151161091942314187061165016.50
2021 2 4511 12640 2.80 7116505304302591171161361603124596311264020.03
2020 2 3932 8413 2.14 620468482305242134115106177266449568841314.81
2019 2 1370 0 383432555

Vollständige Anlagendetails

Allgemeine Daten
Anlagen Nr.
2547
Username
KenTucky
Gebäude Daten
PLZ
98544
Heizfläche (m²)
160
Wärmeübertragung
Radiatoren
Raumtemperatur (°C)
21.0
Lüftung
dezKWL
Endenergiebedarf (kWh/m²/anno)
53.3
berechnet nach Norm
WSVO1995
Wärmepumpe Daten
Hersteller / Typ
Nibe F730
Bauart
Luft/Wasser
Heizleistung (kW) (0/35 2/35)
5.0
Betriebsart Mono/Bi/Tri-valent
Mono
Modulierend
Ja
Einbaudatum
2019-10-15
Wärmepumpe Leistungsaufnahme (W)
3879 DB
Umwälzpumpe Leistungsaufnahme (W)
45 DB
Wärme Quelle & Senke
Quelle
Abluft
Tiefe (m)
Fläche (m²)
max. Vorlauftemperatur (°C)
58.0
Spreizung Heizkreise (°K)
10.0
Quellenpumpe Leistungsaufnahme (W)
RGK Helfer
Nein
RGK Erfahrung
Warmwasser
über WP erzeugt
Ja
über WMZ erfasst
Ja
Temp (°C)
53
Legionellenschaltung
Nein
Zähler
Stromzähler
extern_geeicht
Stromzähler erfasst
Kompressor,Steuerung,Pumpen
Wärmemengenzähler
intern
Informationen
Bemerkungen
Schwedenhaus Bj. 1998, 162 m² nach WSVO. WP NIBE Fighter 315 P/E von 05/1998 bis 10/2019. Geplant als kombinierte Elektrospeicherheizung plus kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung über WP. Heizleistung 2kW, Rest durch Heizstäbe in WP und PS. Verbrauch 8000 kWh/a. Der PS wurde schon nach 10 Jahren nicht mehr benutzt, da ein Defekt in der Steuerung nach mehreren Anläufen nicht gefunden wurde. Durch die Änderung der Sperrzeiten auf mehrere kleinere Intervalle und die immer geringer werdenden Differenzen der Kosten HT und NT bei konstantem Verbrauch und Verhältnis HT/NT war eine Überbrückung durch einen PS nicht mehr sinnvoll. Nahm Platz weg und heizte den HWR unnötig auf. Der PS wurde beim Ersatz durch die neue WP F730 abgebaut. Der Vorteil von etwa 5 Euro Strom pro Jahr (2022) und der erhebliche Wärmeverlust rechtfertigten eine Neuinstallation nicht mehr. Die Angaben basieren auf einer Statistik über 24 Jahre. Pufferspeicher Ja oder Nein? Für die F730 definitiv NEIN. NIBE schreibt selbst: „Die Größe eines Pufferspeichers fällt bei leistungsgeregelten Wärmepumpen deutlich kleiner aus und kann, sofern eine ausreichende Wasserumlaufmenge vorliegt, sogar komplett entfallen“. Vordimensionierung vom Hausbauer: Auslegungstemperatur: VL 55°C, RL 45°C Normaußentemperatur: -15°C Durch die 58°C max. VL (von mir geändert von 55° auf 58° auf Basis der Berechnungen des Hausbauers für Außentemperaturen unter -15°C) bekommt die Heizkurve für extremere Minustemperaturen erst die richtige Krümmung. Die Wahl der Heizkurve war etwas kompliziert. Als ich dann die Zusammenhänge begriffen hatte, führte mich die Bauzeichnung (Vordimensionierung) und die Bedienungsanleitung der Fighter 315 punktgenau zum Ziel. Schnittpunkt Außentemperatur/ VL -15°/55° --> WK 10 Die Bedienungsanleitung der F730/750 enthält diesen simplen Hinweis leider nicht mehr. In der Übergangszeit war es manchmal kühl. Abhilfe brachte dann die Berechnung der Durchschnittsaußentemperatur. Der Zeitraum habe ich von 24h auf 6h korrigiert (Menü 4.9.2). Damit wird die Reaktionszeit auf Temperaturänderungen etwas niedriger. Liegt wohl daran, dass die F730 auf Häuser mit FBH vorkonfiguriert wird. Die zeitliche Steuerung korrigiert den Wärmegewinn über die Fenster: Im Sommer in der Nacht -1°, im Winterhalbjahr +1°. Meine Erfahrung (auch als Entwicklungsingenieur) zeigt, dass man mit diesen offen zugänglichen Stellwerten die Heizung ganz vernünftig parametrieren kann. Alles Rumgeschraube an internen Parametern sollte man den Experten des Herstellers überlassen und nicht selbsternannten Gurus. Die Entwickler haben das Augenmerk auf optimale Leistung, geringen Verschleiß, niedrigen Verbrauch. Eine Bemerkung noch zu den Modellen F730 und F750. Meistens wird die F750 als „die“ Lösung dargestellt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. NIBE fertigt seine Anlagen für bestimmte Anwendungsfälle. Es gibt in den Serien (z.B. F7) verschiedene Systeme. Die F730 ist für Häuser gedacht, die die Zuluft dezentral gewinnen (Zuluftventile über den Fenstern) und die Abluft zentral ableiten (Abluftventile in den Decken und Abluftkanäle in den Zwischendecken). Bei uns ist F 730 SYSTEM A installiert. Die gesamte Installation nimmt sehr wenig Platz weg. Es sind sagenhafte 60 cm Breite, 67 cm Tiefe und 240 cm Höhe – ziemlich genau ein Kubikmeter. Das wars. KEINE weiteren sichtbaren Rohre und sonstige Teile! Die F750 ist für Häuser gedacht, welche die Zuluft zentral gewinnen (Zuluftmodul SAM40 über Zuluftkanäle) und die Abluft zentral ableiten (Abluftkanäle in den Zwischendecken). Allen Unkenrufen zum Trotz war der Heizstab nur im sehr kalten Winter 2021 mit insgesamt 72 kWh im Einsatz. Das entspricht 1,6% des gesamten Strombedarfs 2021, bzw. 0,7% seit der Installation. Das deckt sich mit den Herstellerangaben. Maximal 5% des Jahresstrombedarfs sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen vom Planer bzw. Installateur garantiert werden. Das gilt wohl erst ab 2009. Verbrauch/Jahr (Werte 2022): gesamt 4000 kWh Heizung 3040 kWh = 76% Wasser 760 kWh = 19% Ventilation 180 kWh = 5% Heizstab 0,7% (18 kWh während Installationszeit abgezogen) JAZ (abgegebene Wärmemenge/zugeführte Energie) 2019 2,66 ab Installation Mitte Oktober 2020 2,14 Nach gezielter Optimierung über „normale“ Nutzerparameter stabilisiert sich die JAZ 2021 2,8 2022 2,9 2023 2,97 Mitte 2023 habe ich die Lüftungskanäle erstmals gründlich gereinigt. Die Reinigung der Lüftung brachte: JAZ von 2,90 auf 2,98 = + 3% Das entspricht rund 120 kWh = 40 Euro Die Werte des WMZ sind Jahreswerte auf die Monate gewichtet verteilt. Frauenhofer IBP-Mitteilung 549 nennt für LWWP eine mittlere JAZ von 2,2. Das sind Praxisergebnisse aus einem Monitoring von 37 Modellprojekten im Effizienzhaus Plus-Standard verteilt über ganz Deutschland.
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